Turbankinder

Die Turban-Kids tragen rote Tücher auf dem Kopf. Als Kinder 
haben sie gemeinsam mit den Bewohnern der Umgebung von 
Baguio in den Cordilleras- einem großen Gebirge auf den Philippinen – 
Widerstand gegen die Abholzung ihrer Wälder geleistet. Mit einem 
Musical und diesem schönen Lied ermuntern sie die Bergvölker (Igorots), 
dem Raubbau an der Natur durch multinationale Konzerne entgegenzutreten.
Karl Nümmes hat 1998 die Turbankinder kennen gelernt und sie 
gebeten, ihm das Lied von Tagalog (Philippinisch) ins Englische zu übersetzen. 
So konnte er es ins Deutsche übertragen. 2009 traf er einige Turbankinder wieder
auf seinem 2. Besuch. Sie waren nun schon erwachsen und sangen ihm das 
Original vor, das nun auf der Rotkehlchen-CD zu hören ist.

1. Berge, Wälder, Flüsse, Seen,
Land aus Gold, auf dem wir stehn.
Spendet uns den Reis, den Fisch,
deckt das Haus und auch den Tisch.

Refr.: Wir sind Kinder, sind die Turbankinder
In den Cordilleras leben wir. (2x)
Ela Ela Ela Ela Ela, Ela Ela Ela Ela El.

2. Berge, Wälder – Hast Du gehört? – 
werden von gierigen Händen zerstört.   
Gold wolln sie in großer Zahl 
und fressen unsre Berge kahl.
Wir sind Kinder, sind die Turban-Kinder.
In den Cordilleras sterben wir.  
Ela Ela …

3. Berge, Wälder, Flüsse, Seen. 
Land aus Gold, auf dem wir stehn.
Barrikaden bilden wir, 
schützen Natur und Mensch und Tier.
Wir sind Kinder, sind die Turban-Kinder.
In den Cordilleras kämpfen wir.  
Ela Ela …

© Lied von den Phillippinen, Übertragung ins Deutsche: Karl Nümmes


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