Ernst Thälmann

1. Im Traum sah ich Ernst Thälmann, das war heut Nacht um vier.
Da stand er, von Menschen umringt. Dann schaute er zu mir.
Nicht überlebensgroß war er, nicht aus Bronze, nicht aus Stein.
Ein Mensch gradlinig, unbeugsam. Sein Blick  –  lud mich ein!

2. Ich fragte: Teddy, hast du sie gesehn, die gierige, schmierige Hand?
Will dich auch noch unter Trümmern begraben – der Herr ist Spekulant.
Ein Lächeln umspielte seinen Mund. Er sagte: Beruhige dich.
Solange es Ausbeutung gibt, so lange lebe ich.  

3. Ein Denkmal für Ernst Thälmann so wie das heut Nacht um vier
zeigt: er ist mitten unter uns, das Denkmal – das sind wir!
Nicht überlebensgroß, nicht aus Bronze, nicht aus Stein.
Ein Mensch gradlinig, unbeugsam. Sein Blick –    lädt uns ein!

(cc)Text / Melodie: Karl Nümmes, Berlin, 8/94, 8/12 72 bpm


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erlaubt bei namensnennung und: www.nuemmes.de

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