Im März holt der Bauer die Kuh aus dem Stall

1. Im März holt der Bauer die  Kuh aus dem Stall.
Der Bauer ist sauer: Der Minister hat nen Knall! 
Der Bauer, er füttert und melkt, macht und mäht
und rührt seine Hände früh morgens bis spät.

2 Die Kuh, die heißt Cilly. Sie darf niemals ruh´n.
Sie kaut und käut wieder. Ja, sie hat viel zu tun.
Sie macht zu viel Milch, ist zuuu produktiv.
Deshalb ist der Milchpreis im Keller ganz tief.

3. Cillys Milch braucht der Groß Handelskonzern
Denn Weltmarkt-Beherrscher, das wäre er gern.
Doch Cilly macht „Muh! So nicht, Herr Schmidt!
Ich mach Milch für  Menschen und nicht für Profit!“

4. Da zog unsre Cilly vor Schmidt sein Büro.
Und schenkt dem Minister einen Kuhfladen, so!
Ein Handelskonzernherr kommt da schnell dazu:
„Der Freihandel ist meine heilige Kuh!“

5. Das hör’n Arbeitslose  und Arbeiter der Stadt.
Sie haben auch den  Kapitalismus satt!
„Mit uns geht man um wie mit  Cilly ihrer Milch.
Verkauft und verramscht von einem reichen Knilch.“

6. Es sind die Herren vom Finanzkapital.
Sie enteignen uns alle, winden sich wie’n  Aal.
„Enteignung der Enteigner!“ ruft Cilly und macht „Muh!“
Und ich frage dich: „Was sagst du dazu?“


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